Bananen-Schokokeks-Muffins

Die Tochter hat sich heute Nachmittag spontan mit Freundinnen zum Picknick verabredet. Da ich gerade zu Hause bin, dachte ich, ich backe dafür was. Ich laufe durch die Küche und schaue, was ich noch da habe. Oreo-Kekse, sehr reife Babybananen und Bananenjogurt fanden sich da. Daraus wird sich doch was machen lassen.

In Anlehnung an dieses von mir sehr geschätzte Rezept habe ich mir folgendes ausgedacht.

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• 1 sehr reife Banane oder 3 Babybananen
• 1 Ei
• 100 g Zucker
und
• 1 Päckchen Vanillezucker
Zusammen mit dem Handmixer schaumig rühren.
• 150 g Jogurt (Bananenjogurt oder Stracciatella schmecken mir hier am Besten, Naturjogurt geht aber auch)
• 80 ml neutrales Öl unterrühren.

• 250 g Mehl
mit 2  1/2 TL Backpulver
und 1/2 TL Natron mischen.

Das Gemisch vorsichtig unter die Ei-Zucker-Masse heben.

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Nun entweder
• 10 Schokokekse kleinschneiden und unter den Teig rühren
Oder
• 5 Kekse würfeln, den Teig halbieren und zu der einen Hälfte die Kekse, zur Anderen
• 2 EL Backkakau geben für einen Marmoreffekt.

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Nun 25 Minuten bei 180 °C backen. Die Stäbchenprobe mache ich übrigens immer mit Zahnstochern, dann muss ich nicht so oft Holzspieße kaufen.
Fertig!

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Für eine spontane Idee, finde ich die wirklich lecker. Luftig, saftig und süß.

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Ich bin gespannt, was die Mädelsrunde nachher beim Picknick dazu sagen wird.

Falls Ihr das nach backt, gebt mir doch mal Feedback. Das würde mich freuen.

Liebe Grüße
Thea

5 Freitagslieblinge vom 3.6.2016 nach Berlinmittemom

Die wunderbare Anna von Berlinmittemom hat mal wieder eine Idee gehabt, die mich total inspiriert. Deshalb möchte ich gern bei ihren Freitagsfünf mitmachen und Euch fünf Dinge zeigen, die mich diese Woche bewegt haben.

Anna hat sich dafür 5 Kategorien ausgedacht:

mein Lieblingsbuch der Woche
mein Lieblingsessen der Woche
meinen Lieblingsmoment mit meinen Kindern
meinen Lieblings-Mama-Moment nur für mich und
meine Lieblingsinspiration der Woche.

Zu jedem Punkt hat sie Bild ausgewählt und kurz etwas über die vergangene Woche berichtet. Ich finde diese Idee so wunderbar, dass ich mich ihr anschließen möchte.

Mein Lieblingsbuch der Woche
Ich habe im Moment leider ein totales Lesetief. Wenn mein Kopf zu voll ist, kann ich mich manchmal schlecht konzentrieren. Deshalb zeige ich Euch bei meiner ersten Teilnahme an Annas Aktion kein eigenes Buch, sondern das, welches meine Flummi sich von mir zum Kindertag gewünscht hat.

„Mama, schenkst Du mir eigentlich etwas zum Kindertag? Ich hätte soo gerne ein neues Buch. Gibt es eins extra mit Fußballbeschichten?“

Na wirklich. Wie hätte ich da widerstehen sollen?

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Lieblingsessen der Woche
Wir hatten diese Woche einen für mich magischen Moment. Wir wollten Flummi von einem Spieldate abholen und ich hatte von meinem nach Dal nach Rezept von @frauhasenherz übrig, dass ich spontan vorschlug, wild Reste zusammen zu werfen und gemeinsam auf der Terrasse zu Abend zu essen. Es war einfach wundervoll, gemeinsam in der Abendsonne zu entspannen und sich durch das Angebot zu futtern.

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Lieblingsmoment mit meiner Tochter
War tatsächlich gerade erst heute. Wir haben den ersten gemeinsamen Ausflug nach meiner OP gemacht. Ich genieße die Zeit mit ihr gerade noch intensiver. Und ich liebe es, mit ihr die Natur zu erforschen und zu beobachten, wie sie mit Tieren umgeht. Das Bild, dass ich mit Euch teilen möchte, finde ich beinahe magisch. ❤

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Lieblings-Mama-Moment nur für mich
…war gleich ein paar Minuten später. Meine Mutter ist mit Flummi losgeworden, um für die Rehe noch etwas Löwenzahn zu pflücken und ich bin ein bisschen alleine durch den Park geschlendert. Vogelgezwitscher, Libellen, und der Wind in den Baumkronen. Wunderwunderschön.

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Lieblingsinspiration der Woche
Da muss ich einen Blogpost von letztem Freitag mit Euch teilen. Anna hat sich mit Trauer verwandten Gefühlen beschäftigt und mich damit genau da abgeholt, wo ich gerade stand. Einen Tag, nachdem ich mit meiner Krebsdiagnose aus dem Krankenhaus entlassen wurde, starb mein Schwiegervater an Lungenkrebs. Wir wussten das schon lange und doch, hat es mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Ich hatte ein wenig das Gefühl, für meine Familie stark sein zu müssen und auch die Angst vor Metastasen, das Warten auf das CT, und die OP – erst jetzt habe ich das Gefühl, wirklich zu trauern. Fast jede Nacht träume ich von ihm. Ich weine, ich fluche, ich bin einfach unendlich traurig, dass wir unser ganzes weiteres Leben ohne ihn meistern müssen. Annas Artikel hat mir geholfen. Vielen Dank, meine Liebe!

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Mehr Beiträge zu dieser Idee findet Ihr natürlich bei Anna Bei den 5 Freitagslieblingen.

Vielen Dank für’s mitlesen und ein wunderschönes Wochenende wünsche ich Euch.

Bussis Thea