„Wunderbarstes Herzensbuch 2015“ und wie ich so lese

Hallo, Ihr Lieben,

 wenn man am Anfang eines Jahres einen neuen Blog beginnt, bei dem es auch um Bücher gehen soll, kommt man nicht umhin, mit einem kurzen Jahresrückglig zu beginnen. Was habe ich letztes Jahr so gelesen oder vorgelesen, was hat mich bewegt, was hat mir gefallen. Ich möchte hier für den Start nur mein liebstes Buch auswählen.

Wenn ich auf diesem Blog Bücher vorstelle, wird dies (bis auf Weiteres) immer rein privat sein. Nicht kommerziell, keine Affilliate Links. Ich verlinke nicht zu Kaufwebsites, sondern zum Verlag oder Autor. Ich bin sicher, wenn Euch eines meiner Bücher gefällt, werdet Ihr den Weg zum Buchhändler Eures Vertauens finden. ❤

Letztes Jahr habe ich wesentlich mehr vorgelesen, als selber gelesen. Aber ich habe viele Hörbücher gehört. Wie ist das denn bei Euch so? Mögt Ihr Hörbücher? Könnt Ihr einem Buch auch nahe kommen, wenn es jemand Anderes vorliest? Ich kenne viele Leser, die ein Buch selbst lesen, in den Seiten blätten, das Papier fühlen müssen, um die Geschichte wahrhaft zu erfahren. Ich selbst lese bei der Arbeit viel vor, lese jeden Abend meiner Tochter vor und sitze den Rest des Tages am Computer. Ich genieße es, wenn ich mal nur zuhören muss. Meistens nutze ich dazu auch die Autofahrt von und zur Arbeit. Dann habe ich quasi eine Brücke von Familie zu Beruf, kann abschalten.

Gut, jetzt seid Ihr sicher ganz gespannt, welches Buch denn nun von mir den Ehrentitel „Wunderbarstes Herzensbuch 2015“ erhalten wird.

Trommelwirbel.

Am tiefsten bewegt hat mich im letzten Jahr „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr Leid“ von Frederik Backmann.

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Dieses Buch ist lustig, traurig, herzenswarm, ergreifend, aufrüttelnd. So viel nachgedacht und mit gefühlt habe ich schon lange nicht. Schon bei „Hektors Reise“ von Francois Lelord habe ich mich in die Strategie verliebt, tiefe Wahrheiten in einfacher, kindlicher Sprache auszusprechen.

Und worum geht es nun in dem Buch? Erzählt wird die Geschichte von Elsa, die es in der Schule nicht leicht hat, weil sie anders ist, als die anderen Kinder. Sie macht sich mehr Gedanken, erfasst komplexe Zusammenhänge und liebt Harry Potter. Gut, dass sie ihre Oma hat. Oma ist immer im Team Elsa. Wenn Du eine Oma hast, die immer auf Deiner Seite steht, kann schon mal nicht mehr viel schief gehen. Aber was, wenn die Oma gar nicht der Mensch ist, für den Du sie hältst? Was wenn sie nicht mehr die Möglichkeit hat, Dir all das zu erklären, was sie Dir noch sagen wollte?

Elsas Oma schickt sie auf eine Reise. Eine Reise zur Wahrheit. Eine Schnitzeljagd zu den wichtigen Dingen des Lebens. Es geht um psychische Erkrankungen, Krieg, aber auch um Liebe, Intregrität und Mut. „Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr Leid“, war mein Jahreshighlight. ❤

Welches Buch war Euer wunderbarstes Herzensbuch 2015? Und wie liebt Ihr Eure Bücher? In Papier, Elektrisch oder als Hörbuch?

Liebste Grüße

Eure Thea

 

 

 

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2 Gedanken zu “„Wunderbarstes Herzensbuch 2015“ und wie ich so lese

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